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Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, den 16. Oktober 2007 um 13:30 Uhr

Im Jahre 1919 entstanden rund um Ringelheim eine Reihe von Sportvereinen. Aus diesem Grunde war der Gründungswunsch auch in Ringelheim zu verspüren. So wurden in diesem Jahr bereits einige Fussball- übungsspiele ausgetragen. Der Spass und die Kameradschaft veranlasste dann einige Sportkameraden im Frühjahr 1920 im Deutschen Haus den Sportklub Ringelheim zu gründen. Die Mitgliederzahl stieg schnell an, so dass bereits 1920 drei Mannschaften den Spielbetrieb aufnahmen. 1921 erfolgte dann der Zusammenschluss mit dem MTV Ringelheim und die Umbenennung zur Spielvereinigung Ringelheim. Dieser Name hatte offiziell bis zum Jahre 1982 Gültigkeit, obwohl sich der Verein schon Jahrzehnte "STV RINGELHEIM" nannte. Aber erst durch die Satzungsänderung am 05. Februar 1982 wurde der Name auch zu Recht getragen.

Der erste Fussballplatz entstand gegenüber dem alten Cholerafriedhof. Es handelte sich um ein Überschwemmungsgebiet zwischen Ringelheim und der Mühle Ringelheim. Schon damals hatten einige Spieler ihre Eigenheiten. So spielte das Gründungsmitglied Ernst Hammerschmidt immer mit einem Taschentuch vor der Stirn.  Der nächste Sportplatz wurde vom Baron von Wallmoden zur Verfügung gestellt. Es handelte sich um die Penderwiese in der Nähe der Mühle Ringelheim.

Die Zeit bis 1970 wurde in der Chronik "50 JAHR RINGELHEIMER SPORTVEREIN VON 1920 e.V." ausführlich behandelt. Damals hatte der STV 248 Mitglieder.
Durch den Bau der Turnhalle 1972  konnte das Angebot des STV erheblich erweitert werden. Es wurden eine Damengymnastik- und etwas später auch eine Volleyballabteilung gegründet. Die Tischtennisabteilung erhielt endlich auch eine "Heimat", nachdem vorher die Punktspiele im Gasthaus Wiedel ausgetragen wurde. Auch der Trainingsbetrieb der Fussballer im Winter verbesserte sich. Es waren nun mehr Übungszeiten und kürzere Wege vorhanden. Das kam insbesondere der Jugend zu Gute. Lediglich für die Handballer ergab sich keine Besserung, da die Halle nicht gerade Handballgerecht gebaut wurde. Für die Kinder erwies sich der Hallenbau ebenfalls vorteilhaft. Über das Mutter-Kind-Turnen wurde auch bald der Kindersport vom STV angeboten.

Eine weitere Verbesserung brachte der Neubau der Tennisanlage. Sie ist wunderschön und passt sich gut dem Sportgelände an. Durch die Erweiterung des Sportangebots explodierte die Mitgliederzahl. Trotzdem war und ist es nicht einfach, Mannschaften für den Sportbetrieb aufzustellen. Im Fussball, Handball und Volleyball mussten zwischenzeitlich Spielgemeinschaften eingegangen werden. 

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 07. Februar 2010 um 12:56 Uhr
 

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